Neues Projekt Typ 1 1776 ccm Einkanal-mit Cb 2280 Nockenwelle

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      Hi,
      also, tut mir leid, eine "Ausströmfase" an den Auslaßventilen kann ich nicht erkennen, höchstens einen breiteren Tellerrand, kann aber an den Bildern liegen.

      Zum Feinwuchten:
      Erst mal erschreckend, wie ungenau die Wuchtung der Teile im Anlieferungszustand ist. Allerdings ist sind meinen Unterlagen zufolge die Toleranzwerte wesentlich höher (120gmm)
      Ungeachtet dessen ist natürlich ein gut gewuchteter Kurbeltrieb immer haltbarkeitsfördernd und letztlich auch leistungsfördernd. Allerdings, wenn man die neuen Wuchtmaße auch in vollem Umfang nutzen möchte, müssen die Pleuelfüße genauso penibel ausgewogen werden, sonst hat man Geld zum Fenster rausgeworfen. Ein Gewichtsunterschied von 1 Gramm am Pleuelfuß kann da schon wieder alles zur Makulatur machen.
      Gruß idefix
      alles gedd, blos di Fräsch hubfn
      @ idefix, ich glaube die Teile wie Kurbelwelle und Schwungrad werden heut zu Tage aus Kostengründen nicht mehr gewuchtet.
      So ohne Kontrolle und Nachwuchten würde ich diese Teile nicht verbauen.
      Die Jungs von Engine Plus haben auf Porsche-Niveau gewuchtet.

      Gruß Holger
      Ich habe keine Ahnung von Typ1 Käfermotoren, deswegen tune ich sie!!!!!!
      Hi,
      idefix, ich glaube die Teile wie Kurbelwelle und Schwungrad werden heut zu Tage aus Kostengründen nicht mehr gewuchtet

      Nun, die Kurbelwellen werden meiner Erfahrung nach schon noch gewuchtet. Man sieht wohl keine Wuchtbohrungen mehr, weil sie beschliffen werden, so wie hier:



      Das Schwungrad überrascht mich allerdings schon, denn solche Unwuchten habe ich bis jetzt nur bei einem "Nachgewuchteten" gesehen. Da habe ich die selbstgesetzten Bohrungen zulöten müssen und dann waren auf 180° immer noch 1,5g zuviel.

      Viel Spaß beim Pleulwiegen...
      Gruß idefix
      alles gedd, blos di Fräsch hubfn

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „idefix“ () aus folgendem Grund: Quatsch entfernt

      Ich habe mir für diesen Motor ein billigen Schwungrad im Internet gekauft. Für eine 200 Kupplung. Das Schwungrad hat neu mit Versand 65 Euro gekostet.
      Gewicht 6,3 kg. Das habe ich auch mit wuchten lassen. Ich war überrascht, ein ganz kleine Bohrung ca. 6 mm und nicht tief.
      Mal sehen wie es läuft.
      Ich habe keine Ahnung von Typ1 Käfermotoren, deswegen tune ich sie!!!!!!
      Hi,
      ich glaube, ich interpretiere da was falsch.
      Nach dem gezeigten Wuchtprotokoll hat das Schwungrad am Durchmesser 230 (2x 115) eine Unwucht von 2,7 Gramm. 2,7 Gramm mit einem 6mm Bohrer wegholen entspricht einer Bohrtiefe von ca 12mm. Nun, ich finde das schon tief, oder ich irre eben.
      Ich wuchte ja auch hin und wieder (halt "nur" Schwungräder und Einzylinderwangen). Daher weiß ich aber, daß ein 10mm Bohrer ca 0,6g Stahl pro Millimeter Bohrtiefe macht; zuzüglich der Spitze, die noch mal 0,6g ausmacht. Da hätte ich, bis zur Spitze gemessen, schon eine Bohrtiefe von gut 6mm.
      Gruß idefix
      alles gedd, blos di Fräsch hubfn
      So da habe ich mich verguckt. Auf den ersten Bild sind 3 Stück Wuchtbohrungen zu sehen. Ich habe aber nur das gesehen was auf 11 Uhr steht. Und das ist nur 1,75 mm tief gebohrt.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ghosttriker“ ()

      Und noch eins...

      Bei dem Gehäuse wurde die Lagergasse auf das 1 Übermaß gespindelt. Die Zylinderbohrung wurden vergrößert und geplant.
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      Ich habe keine Ahnung von Typ1 Käfermotoren, deswegen tune ich sie!!!!!!

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      Hi,
      Na, schau an, da sind sie ja, meine "gut 12mm"...

      Das Gehäuse ist ganz schön tief geplant. Wurde da vorher schon mal was gemacht, oder weshalb hast Du so tief planen lassen? Die Planfläche steht im Urzustand fast 1mm über der Gehäusefläche. Bei diesem Gehäuse dürfte der "Rückstand" daher schon in einen "Überstand" übergegangen sein.
      Gruß idefix
      alles gedd, blos di Fräsch hubfn

      idefix schrieb:

      Hi,
      Na, schau an, da sind sie ja, meine "gut 12mm"...

      Das Gehäuse ist ganz schön tief geplant. Wurde da vorher schon mal was gemacht, oder weshalb hast Du so tief planen lassen? Die Planfläche steht im Urzustand fast 1mm über der Gehäusefläche. Bei diesem Gehäuse dürfte der "Rückstand" daher schon in einen "Überstand" übergegangen sein.


      Gut gesehen, die Zylinderauflagen sind 1,4 mm geplant worden, Die alten Zylinderauflagen waren ganz schön eingehämmert.
      Das Gehäuse hatte ich von einem 1200 ccm Schlachtmotor.
      Ich sag mal so, die 1,4 mm sind mir ganz recht. Jetzt kann ich schön mit dem Kolbenrückstand spielen.
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      ohne Worte....

      ....ein paar Bilder
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      Ich habe keine Ahnung von Typ1 Käfermotoren, deswegen tune ich sie!!!!!!
      Hi,
      waren ganz schön schwer, die Pleuel. Über 605 Gramm hatte ich noch kein Typ1 Pleuel. Aber, egal.
      Jetzt hast Du ja ordentlich Gewicht abgenommen. Das macht schon genug Arbeit. Was nicht erkenntlich ist, wie genau sie zueinander ausgewogen sind. Dabei macht es ja schon genug Arbeit, sie auf das Gramm genau anzugleichen, so wie hier



      Die meiste Arbeit macht aber, daß das Gewicht auch gleichmäßig auf Pleuelfuß und Auge angeglichen ist.
      So wie hier:



      Bei gleichem Gesamtgewicht unterscheiden sich die Gewichte der Pleuelaugen um 1 Gramm. Somit auch die Pleuelfüße nur um 1 Gramm. Und darauf kommts an.
      Wer das schon mal gemacht hat, weiß, wie mühsam das ist. (ich dachte eben, Du wärst gerade bei dieser Arbeit)
      Das sollte man jedenfalls bedenken, wenn man Kurbelwelle und Schwungrad auf 1/10 Gramm auswuchtet.
      Man hat sonst plötzlich eine Unwucht von 5-10 Gramm an die Hubzapfen gehängt und die schöne "Feinwuchtung" ist futsch.
      Gruß idefix
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      Grüß dich, du meinst die Pleuel auf oszillierende/rotierende Massen auswiegen? Ja das habe ich gemacht bis auf 0,5 gr. Das war eine Arbeit für ein Rentner der viel Zeit hat! Durch das Glasperlenstrahlen sind meine Zahlen auf den Pleuel verschwunden. Das ist der Zweite Motor den ich so genau auswiege und Teile erleichtere. So Motoren baut man nur für sich selbst oder für seine Frau. Der Zeitaufwand für die Teile zu bearbeiten ist enorm.
      Ich habe keine Ahnung von Typ1 Käfermotoren, deswegen tune ich sie!!!!!!
      Guten Morgen, an den Motor ist seit zwei Wochen nichts passiert, weil es laufen noch gleichzeitig andere Projekte neben her die wichtiger sind.
      Am Samstag habe ich mich einige Stunden mit dem Wechseln von Zahnriemen, Spannrolle und Wasserpumpe an einem Daihatsu Cuore L 251 beschäftigt.
      Keine leichte Aufgabe. Da muss man erstmal 2 Stunden lang alles abschrauben um überhaupt an den Zahnriemen zu kommen.
      Der Zahnriemen sieht noch gut aus für 11,5 Jahre und 100tkm. Der Rippenriemen hat es hinter sich. Es wurden alles neue Teile eingebaut, selbst die Wasserpumpe die im Schnitt 150 tkm hält. Aber für 50 Euro tue ich mir das nicht mehr an alles abzuschrauben.


      Gruß Holger
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      So mit den Bildern oben wollte ich zeigen warum ein Zahnriemenwechsel so teuer sein kann. Wenn man Stoßstange, Lampe, Motorträger usw. ausbauen muss.
      Da kommen mal schnell 400-500 Euro zusammen.
      Ich habe keine Ahnung von Typ1 Käfermotoren, deswegen tune ich sie!!!!!!
      wieder ein paar Bilder
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      Hallo mit den Bildern oben wollte ich mal mein selbstgebautes Saugrohr für dieses Projekt zeigen. Das Saugrohr ist noch nicht fertig, die Vorwärmung fehlt noch und die Einkanalendstücke ( Saugseite ) muss ich noch besorgen.
      Der Saugrohrinnendurchmesser beträgt 30 mm. Was ich zur Diskussion stellen möchte ob strömungsgünstig oder nicht.

      Gruß Holger
      Ich habe keine Ahnung von Typ1 Käfermotoren, deswegen tune ich sie!!!!!!

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